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Pressemitteilung
12.6.2009

Studie zu den Optionen für eine zukünftige Gestaltung des deutschen Stromübertragungsnetzes: Ergebnis liegt vor

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat eine Studie zu denkbaren Optionen für die zukünftige Struktur des deutschen Stromübertragungsnetzes in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor.

Die Studie zeigt unter anderem auf, dass es verschiedene Wege gibt, eine einheitliche Netzgesellschaft in Deutschland zu realisieren. So würde neben der bevorzugten Vollfusion aller vier Netze als erster Schritt auch die Einbringung nur einiger Netze in eine gemeinsame Gesellschaft in Betracht kommen. Eine eigentumsrechtliche Fusion der vier deutschen Strom-Höchstspannungsnetze hält die Studie ebenso wie das BMWi aus ökonomischen und technischen Gründen für wünschenswert. Eine solche Zusammenlegung könnte Synergien heben und Kosten senken. Falls dieses Ziel nicht erreichbar ist, sehen die Verfasser der Studie bereits Vorteile in einer verstärkten Koordinierung von Systemfunktionen (wie z.B. bei der Beschaffung und Steuerung von Regelleistung und Regelenergie) ohne eigentumsrechtliche Zusammenlegung der Netze. Sowohl die Wahl der Rechtsform als auch die Eigentümerstruktur sollten marktwirtschaftlichen Überlegungen folgen. Diese Empfehlung unterstützt die Haltung des BMWi, von staatlichen Lösungen abzusehen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: "Die Realisierung einer einheitlichen Netzgesellschaft ist möglich und sinnvoll. Wir wollen hier möglichst rasch zu konkreten Ergebnissen kommen, um wichtige Synergieeffekte und Kosteneinsparungen zu erreichen. Dies ist im Interesse der Energiewirtschaft, der Industrie und der Verbraucher."

Die Studie finden Sie unter "Weiterführende Informationen".