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Stromnetze

Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Elektrischer Strom wird in den verschiedensten Anlagen wie Wasserkraftwerken, Kernkraftwerken und anderen konventionellen Wärmekraftwerken sowie Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen und Biomasseanlagen aus den unterschiedlichsten Energieträgern erzeugt. Genauer gesagt wandeln diese Anlagen verschiedene Energieformen in elektrische Energie um. Für die Stromerzeugung in Deutschland kommt ein breiter Energiemix aus Kernenergie, Stein- und Braunkohle, Erdgas, Erdöl, Wasserkraft und erneuerbaren Energien zur Anwendung. Die in den Kraftwerken erzeugte elektrische Energie muss aber auch zum Verbraucher geleitet werden. Hierzu wird ein Übertragungsnetz benötigt, das den Strom vom Erzeuger zu den Verbrauchsschwerpunkten transportiert. In einem nachgeschalteten Verteilnetz wird der Strom schließlich aufgeteilt und weitergeleitet bis zur letzten Steckdose beim Verbraucher. Das elektrische Leitungssystem wird mit unterschiedlichen Netzspannungen betrieben, die an den jeweiligen Schnittpunkten der Netze über Transformatoren auf die erforderliche Spannungsebene umgespannt werden.

Elektrische Energie kann bisher nicht in größerem Umfang gespeichert werden. Deshalb muss sie je nach Bedarf unmittelbar erzeugt und verbraucht werden. Dies setzt voraus, dass der Strom in den Stromnetzen permanent fließt, damit die Netze stabil bleiben und die Verbraucher bedarfsgerecht versorgt werden können.

Aufbau der Stromversorgung

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Infografik: BMWi