Stromerzeugung
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Aus welchen Quellen kommt mein Strom?
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Welche Stromunternehmen gibt es?
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Geht es ohne Kernenergie?
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Was ist Ökostrom? Ist Ökostrom auch Ökostrom?
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Wie funktioniert der Strommarkt?
Geht es ohne Kernenergie?
Die Stromerzeugung aus Kernenergie deckt gegenwärtig rund ein Viertel der Stromproduktion ab. Sie ist ein wichtiger Faktor bei der Absicherung der Grundlastversorgung, die nahezu zur Hälfte von Kernkraftwerken abgedeckt wird. Die Stromerzeugung aus Kernenergie in Deutschland erfolgt heute außerordentlich kostengünstig und nahezu ohne Treibhausgasbelastung. Wenn es zu dem vereinbarten Ausstieg aus der Kernenergie kommt, müsste Deutschland ab etwa 2020 auf die vielfältigen Vorteile der Stromerzeugung aus Kernkraftwerken verzichten: Die Stromerzeugungskosten der laufenden Kernkraftwerke betragen in Deutschland derzeit rund 2,7 Cent pro Kilowattstunde. Wegen des geringen Anteils der Urankosten bei den Gestehungskosten von Strom aus Kernenergie haben Uranpreissteigerungen nur einen sehr geringen Einfluss auf den Strompreis.
In vielen Szenarien - die etwa im Rahmen des Energiegipfels der Bundesregierung vom 3. Juli 2007 erarbeitet worden sind - werden zwar Wege aufgezeigt, unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen sich die Stromversorgung auch ohne Kernenergie aufrecht erhalten ließe. Die Szenarien machen jedoch auch deutlich, dass längere Laufzeiten für bestehende Kernkraftwerke eine zusätzliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu günstigen Kosten ermöglichen, die Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung verbessern und gleichzeitig die Sicherheit der Energieversorgung erhöhen würden. Voraussetzung hierfür wäre, dass die Kernkraftwerke auch künftig auf einem - im internationalen Vergleich - hohen Sicherheitsniveau betrieben werden und die für die Endlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt werden können. Die Endlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle wird im Endlager Schacht Konrad von Ende 2013 an erfolgen. Die Endlagerung hochaktiver, Wärme entwickelnder Abfälle, für die in Deutschland bisher der Salzstock Gorleben erkundet wird, ist auf der Grundlage nationaler und internationaler Forschungsergebnisse technisch sicher realisierbar.