Stromerzeugung
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Welchen Energieträgermix haben wir beim Strom?
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Aus welchen Quellen kommt mein Strom?
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Was kostet die Herstellung von Strom?
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Welche Stromunternehmen gibt es?
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Warum brauchen wir eigentlich Kohlekraftwerke?
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Was ist Ökostrom? Ist Ökostrom auch Ökostrom?
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Kann man CO2 im Untergrund speichern?
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Wie funktioniert der Strommarkt?
Welchen Energieträgermix haben wir beim Strom?
Die Stromerzeugung baut in Deutschland heute auf den "drei Säulen" Braunkohle (23,5 %), Steinkohle (20,1 %) und Kernenergie (23,3 %) auf. Erdgas trägt zu etwa 13,0 % zur Stromerzeugung bei. Seit Mitte der 90er Jahre fördert die Bundesregierung die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf der Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Seitdem ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stark angestiegen, besonders durch den Ausbau der Windenergie. Erneuerbare Energien tragen inzwischen zu 14,4 % zur Stromerzeugung bei. Kernkraft-, Braunkohle- und Wasserkraftwerke decken aus Kostengründen den sogenannten Grundlastbereich ab, das heißt sie laufen in der Regel rund um die Uhr und decken den Mindestverbrauch ab.
Steinkohle und Erdgas werden wegen höherer Brennstoffkosten vorwiegend im sogenannten Mittellastbereich (das heißt zur Deckung des über die Grundlast hinaus entstehenden Strombedarfs) eingesetzt. Aber auch Strom aus Biomasse kann im Mittel- und Grundlastbereich eingesetzt werden. Dagegen kann die wetterabhängige Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik nur einen geringen Beitrag zur Grundlaststromversorgung leisten; zudem stellt sie besondere Anforderungen an die Steuerung des Gesamtsystems.
Bruttostromerzeugung in Deutschland 2009

Infografik: BMWi