Energieträger und Versorgungssicherheit
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Drohen uns Versorgungsrisiken?
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Woher bekommen wir unsere Energie?
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Wird der Strombedarf künftig steigen?
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Welche Vor- und Nachteile hat Gas?
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Was ist Flüssigerdgas (LNG)?
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Gibt es Qualitätsunterschiede bei Erdgas, Biogas und anderen Gemischen?
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Wird der Bedarf an Öl und Gas künftig steigen?
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Wie lange ist Erdöl noch verfügbar?
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Wie lange ist Erdgas noch verfügbar?
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Was unternimmt die EU im Bereich Versorgungssicherheit?
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Gibt es weitere Instrumente im Bereich Öl-Versorgungssicherheit?
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Wie können wir unsere Abhängigkeit vom Öl senken?
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Was leisten die erneuerbaren Energien?
Gibt es weitere Instrumente im Bereich Öl-Versorgungssicherheit?
Weil sich Störungen der Ölversorgung meist weit über einzelne Länder oder Regionen hinaus auswirken können, reichen oft nationale Maßnahmen allein oder auch im Rahmen der EU nicht aus. Solche Krisenreaktionsmaßnahmen müssen international koordiniert durchgeführt werden. Deutschland ist deshalb in das Ölkrisenvorsorgesystem der Internationalen Energie Agentur (IEA) in Paris eingebunden. Dieses auf einen völkerrechtlichen Vertrag (Internationales Energieprogramm) gestützte System sieht vor, dass die heute 27 Mitgliedstaaten in einer Ölkrise solidarisch und koordiniert reagieren.
Die Mitgliedstaaten sind unter anderem verpflichtet, Ölvorräte zur Abdeckung von 90 Einfuhrtagen und ein aktives Programm zur Nachfragebeschränkung vorzuhalten. Bei einer erheblichen Störung der Ölversorgung ist es möglich, diese Instrumente unter Koordinierung durch die IEA entsprechend den gemeinsam beschlossenen Regelungen von den Mitgliedstaaten anzuwenden.